Sich in Freundschaften immer als die gebende Person fühlen
Immer die gebende Person zu sein, ist oft eine erlernte Rolle, die sich verändern lässt.
Was hinter dieser Situation stecken kann
In Freundschaften übernimmt man immer wieder die gebende Rolle - zuhören, unterstützen, sich kümmern - während wenig davon zurückkommt.
Mögliche Ursachen:
- Ein starkes Bedürfnis, gebraucht zu werden
- Fehlende Übung darin, selbst um Unterstützung zu bitten
- Ein Ungleichgewicht, das sich über Zeit eingespielt hat
Typische Gedanken:
- Ich bin immer diejenige, die zuhört
- Ich frage mich, ob ich auch mal Unterstützung bekomme
- Warum falle ich immer in diese Rolle?
Typische Situationen:
- Andere wenden sich bei Problemen fast automatisch an einen
- Eigene Themen kommen im Gespräch selten zur Sprache
- Nach vielen Gesprächen bleibt Erschöpfung zurück
Fragen, die dir helfen können
- In welchen Freundschaften bin ich besonders oft die Gebende?
- Traue ich mich, selbst um Unterstützung zu bitten?
- Was würde ein ausgewogeneres Geben und Nehmen bedeuten?
Was du selbst ausprobieren kannst
- Bewusst auch eigene Themen ansprechen
- Aktiv um Unterstützung bitten
- Die eigene Rolle in Freundschaften reflektieren
Wann Unterstützung sinnvoll sein kann
Coaching hilft, wenn die gebende Rolle in Freundschaften dauerhaft erschöpft.
Wie ein Coach bei diesem Thema helfen kann
Im Coaching wird das Muster hinter der gebenden Rolle bearbeitet und mehr Ausgleich entwickelt.

