Zum Inhalt springen
✉ info@coaching-planet.ch ☎ +41 (0)62 561 67 20

Angst vor einem schlechten Monat, der alles gefährdet

Die Angst vor einem existenzgefährdenden Monat lässt sich durch konkrete Zahlen und Absicherungsstrategien deutlich reduzieren. Diese Seite zeigt, wie das gelingen kann.

Was hinter dieser Situation stecken kann

Die Angst vor einem schlechten Monat, der alles gefährden könnte, begleitet viele Selbstständige dauerhaft im Hintergrund – selbst in stabilen Phasen bleibt das Gefühl, ein einziger Einbruch könnte die Existenz bedrohen. Verstärkt wird das durch eine starke Abhängigkeit von wenigen grossen Kundinnen und eine fehlende klare Übersicht über die tatsächliche finanzielle Belastungsgrenze.

Mögliche Ursachen:

  • Fehlende ausreichende finanzielle Rücklagen für unerwartete Einbrüche
  • Eine starke Abhängigkeit von wenigen grossen Kund:innen oder Aufträgen
  • Frühere Erfahrungen mit tatsächlich schwierigen finanziellen Phasen
  • Fehlende klare Übersicht über die tatsächliche finanzielle Belastungsgrenze der Firma
  • Ein grundsätzlich hohes Sicherheitsbedürfnis, das durch die Selbstständigkeit stark herausgefordert wird

Typische Gedanken:

  • Was, wenn nächsten Monat plötzlich die Aufträge ausbleiben?
  • Ich habe ständig diese Angst im Hinterkopf, auch wenn es gerade gut läuft
  • Ein einziger schlechter Monat könnte alles gefährden
  • Wie kann ich mich gegen dieses Risiko besser absichern?

Typische Situationen:

  • Auch in wirtschaftlich guten Phasen bleibt die Sorge vor einem plötzlichen Einbruch bestehen
  • Die Abhängigkeit von wenigen grossen Kund:innen verstärkt die Angst vor Umsatzausfällen
  • Finanzielle Entscheidungen werden stark von dieser Grundangst beeinflusst
  • Die tatsächliche finanzielle Belastungsgrenze der Firma wurde bisher nicht konkret berechnet

Wie erfahrene Coaches auf diese Situation schauen

Erfahrene Coaches führen die Existenzangst meist auf ein Klumpenrisiko zurück: wenige grosse Kundinnen, deren Wegfall tatsächlich alles gefährden würde. Die Angst ist dann keine Übertreibung, sondern eine korrekte Einschätzung eines realen Risikos. Die Antwort ist nicht, ruhiger zu werden, sondern das Risiko zu verkleinern: Kunden streuen, damit kein einzelner Wegfall existenziell ist, und einen berechneten Puffer aufbauen. Danach darf die Angst kleiner werden.

Fragen, die dir helfen können

  • Wie viele Monate könnte die Firma tatsächlich einen kompletten Umsatzausfall finanziell überstehen?
  • Wie abhängig ist das Einkommen aktuell von wenigen grossen Kund:innen oder Aufträgen?
  • Welche konkreten Massnahmen würden das Risiko eines existenzbedrohenden Einbruchs reduzieren?
  • Wie viel der aktuellen Angst basiert auf realen Zahlen und wie viel auf einem diffusen Gefühl?

Was du selbst ausprobieren kannst

  • Die tatsächliche finanzielle Belastungsgrenze der Firma konkret berechnen
  • Eine breitere Kund:innenbasis anstreben, um die Abhängigkeit von Einzelnen zu reduzieren
  • Eine ausreichende finanzielle Rücklage für unerwartete Einbrüche systematisch aufbauen
  • Konkrete Notfallpläne für den Fall eines Umsatzeinbruchs entwickeln

Wann Unterstützung sinnvoll sein kann

Wenn die Angst vor einem existenzgefährdenden Monat dauerhaft belastet, auch wenn die Lage aktuell stabil ist, wenn du diese Sorge ständig im Hinterkopf hast, oder wenn sie deine finanziellen Entscheidungen stark bestimmt – dann lohnt es sich, sie mit Zahlen zu unterlegen.

Wie ein Coach bei diesem Thema helfen kann

Ein Coach hilft, die tatsächliche finanzielle Belastungsgrenze der Firma konkret zu berechnen, eine breitere Kundenbasis anzustreben, eine ausreichende Rücklage systematisch aufzubauen und konkrete Notfallpläne zu entwickeln. Was sich verändert: Aus einer diffusen Existenzangst wird ein bezifferbares, absicherbares Risiko.

← Alle Anliegen

Diese Seite hilft auch bei

  • umsatzeinbruch als selbstständiger angst
  • existenzangst selbstständigkeit