Angst vor einem schlechten Monat, der alles gefährdet
Die Angst vor einem existenzgefährdenden Monat lässt sich durch konkrete Zahlen und Absicherungsstrategien deutlich reduzieren. Diese Seite zeigt, wie das gelingen kann.
Was hinter dieser Situation stecken kann
Die Angst vor einem schlechten Monat, der alles gefährden könnte, begleitet viele Selbstständige dauerhaft im Hintergrund - selbst in wirtschaftlich stabilen Phasen bleibt das Gefühl, dass ein einziger Einbruch die gesamte Existenz bedrohen könnte.
Mögliche Ursachen:
- Fehlende ausreichende finanzielle Rücklagen für unerwartete Einbrüche
- Eine starke Abhängigkeit von wenigen grossen Kund:innen oder Aufträgen
- Frühere Erfahrungen mit tatsächlich schwierigen finanziellen Phasen
- Fehlende klare Übersicht über die tatsächliche finanzielle Belastungsgrenze der Firma
- Ein grundsätzlich hohes Sicherheitsbedürfnis, das durch die Selbstständigkeit stark herausgefordert wird
Typische Gedanken:
- Was, wenn nächsten Monat plötzlich die Aufträge ausbleiben?
- Ich habe ständig diese Angst im Hinterkopf, auch wenn es gerade gut läuft
- Ein einziger schlechter Monat könnte alles gefährden
- Wie kann ich mich gegen dieses Risiko besser absichern?
Typische Situationen:
- Auch in wirtschaftlich guten Phasen bleibt die Sorge vor einem plötzlichen Einbruch bestehen
- Die Abhängigkeit von wenigen grossen Kund:innen verstärkt die Angst vor Umsatzausfällen
- Finanzielle Entscheidungen werden stark von dieser Grundangst beeinflusst
- Die tatsächliche finanzielle Belastungsgrenze der Firma wurde bisher nicht konkret berechnet
Fragen, die dir helfen können
- Wie viele Monate könnte die Firma tatsächlich einen kompletten Umsatzausfall finanziell überstehen?
- Wie abhängig ist das Einkommen aktuell von wenigen grossen Kund:innen oder Aufträgen?
- Welche konkreten Massnahmen würden das Risiko eines existenzbedrohenden Einbruchs reduzieren?
- Wie viel der aktuellen Angst basiert auf realen Zahlen und wie viel auf einem diffusen Gefühl?
Was du selbst ausprobieren kannst
- Die tatsächliche finanzielle Belastungsgrenze der Firma konkret berechnen
- Eine breitere Kund:innenbasis anstreben, um die Abhängigkeit von Einzelnen zu reduzieren
- Eine ausreichende finanzielle Rücklage für unerwartete Einbrüche systematisch aufbauen
- Konkrete Notfallpläne für den Fall eines Umsatzeinbruchs entwickeln
Wann Unterstützung sinnvoll sein kann
Ein Coaching hilft, wenn die Angst vor einem existenzgefährdenden Monat dauerhaft belastet, auch wenn die Geschäftslage aktuell stabil ist.
Wie ein Coach bei diesem Thema helfen kann
Im Coaching wird die diffuse Angst durch konkrete finanzielle Fakten und Absicherungsstrategien ersetzt, sodass mehr Sicherheit entsteht.


