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Sich Sorgen machen um erwachsene Kinder, die den eigenen Weg gehen

Loslassen bedeutet nicht, aufzuhören, sich zu kümmern - sondern, den erwachsenen Kindern Vertrauen in ihren eigenen Weg zu schenken. Diese Seite zeigt, wie dieser Prozess gelingen kann.

Was hinter dieser Situation stecken kann

Sich Sorgen um erwachsene Kinder zu machen, die den eigenen Weg gehen, ist eine der schwierigsten Aufgaben des Loslassens - der Wunsch, zu schützen und zu unterstützen, trifft auf die Notwendigkeit, die Eigenständigkeit der Kinder zu respektieren.

Mögliche Ursachen:

  • Eine tief verwurzelte elterliche Beschützerhaltung, die auch bei erwachsenen Kindern fortbesteht
  • Die Sorge, dass Entscheidungen der Kinder zu negativen Konsequenzen führen könnten
  • Fehlendes Vertrauen in die Fähigkeit der Kinder, eigene Fehler zu bewältigen
  • Die Schwierigkeit, die eigene Vorstellung von einem "guten" Lebensweg loszulassen
  • Ein starkes eigenes Kontrollbedürfnis, das durch die Sorge um die Kinder ausgedrückt wird

Typische Gedanken:

  • Ich mache mir solche Sorgen um den Weg, den mein Kind geht
  • Was, wenn diese Entscheidung sich als Fehler herausstellt?
  • Ich will nur helfen, aber ich merke, dass ich zu viel Kontrolle ausübe
  • Wie schaffe ich es, wirklich loszulassen?

Typische Situationen:

  • Entscheidungen der erwachsenen Kinder lösen anhaltende Sorge oder Grübeln aus
  • Der Impuls, ungebetene Ratschläge zu geben, ist trotz besseren Wissens stark
  • Das eigene Wohlbefinden wird stark von den Entscheidungen der Kinder beeinflusst
  • Gespräche mit den Kindern werden von der eigenen Sorge statt von Vertrauen geprägt

Fragen, die dir helfen können

  • Welche konkrete Sorge steht hinter der Sorge um den Weg der Kinder?
  • Wie realistisch ist die befürchtete negative Konsequenz tatsächlich?
  • Was würde es bedeuten, dem eigenen Kind mehr Vertrauen in seine Entscheidungen zu schenken?
  • Wie liesse sich Unterstützung anbieten, ohne die Autonomie der Kinder infrage zu stellen?

Was du selbst ausprobieren kannst

  • Die eigene Sorge von der tatsächlichen Situation der Kinder bewusst unterscheiden
  • Unterstützung anbieten, statt ungefragt Ratschläge zu erteilen
  • Vertrauen in die Fähigkeit der Kinder entwickeln, auch aus eigenen Fehlern zu lernen
  • Die eigene Energie stärker auf das eigene Leben statt auf die Sorge um die Kinder lenken

Wann Unterstützung sinnvoll sein kann

Ein Coaching hilft, wenn die Sorge um die erwachsenen Kinder das eigene Wohlbefinden stark beeinträchtigt und das Loslassen schwerfällt.

Wie ein Coach bei diesem Thema helfen kann

Im Coaching wird ein Weg entwickelt, Fürsorge und Vertrauen in die Autonomie der erwachsenen Kinder miteinander zu vereinbaren.

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