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Leistungsdruck, der einen lähmt statt anzutreiben

Lähmender Leistungsdruck lässt sich von motivierendem Druck unterscheiden - diese Unterscheidung ist der erste Schritt zu einem gesünderen Umgang damit. Diese Seite zeigt, wie das gelingen kann.

Was hinter dieser Situation stecken kann

Leistungsdruck, der einen lähmt statt anzutreiben, kehrt die eigentliche Funktion von Druck um - statt Motivation zu erzeugen, führt er zu Blockade, Vermeidung und einem Gefühl der Überforderung.

Mögliche Ursachen:

  • Ein Leistungsdruck, der die eigene Belastungsgrenze deutlich übersteigt
  • Hohe eigene Ansprüche, die realistische Erwartungen weit übertreffen
  • Die Angst vor negativen Konsequenzen bei Nichterfüllen der Erwartungen
  • Fehlende Unterscheidung zwischen motivierendem und überfordernde m Druck
  • Ein Muster, bei dem Druck in der Vergangenheit bereits zu Blockaden geführt hat

Typische Gedanken:

  • Je mehr Druck ich verspüre, desto weniger schaffe ich
  • Ich müsste eigentlich unter Druck besser funktionieren, aber das Gegenteil ist der Fall
  • Der Druck lähmt mich komplett, statt mich anzutreiben
  • Wie viel Druck ist eigentlich gesund, und wo wird er schädlich?

Typische Situationen:

  • Vor wichtigen Aufgaben oder Terminen setzt eine Art innerer Stillstand ein
  • Der wahrgenommene Druck führt eher zu Vermeidung als zu produktiver Handlung
  • Kleine Aufgaben werden unter Druck unverhältnismässig schwer bewältigbar
  • Der Vergleich mit Situationen ohne Druck zeigt eine deutlich bessere Leistungsfähigkeit

Fragen, die dir helfen können

  • Woher stammt der aktuelle Leistungsdruck - eigene Ansprüche oder äussere Erwartungen?
  • Ab welchem Punkt kippt der Druck von motivierend zu lähmend?
  • Welche Erwartungen an die eigene Leistung sind realistisch, welche überzogen?
  • Was würde helfen, unter Druck handlungsfähig statt blockiert zu bleiben?

Was du selbst ausprobieren kannst

  • Die eigenen Erwartungen an die Leistung kritisch auf Realismus prüfen
  • Grosse Aufgaben in kleinere, weniger einschüchternde Schritte unterteilen
  • Entspannungstechniken für Momente akuten Drucks einüben
  • Den eigenen Massstab für Erfolg bewusst von externen Erwartungen unterscheiden

Wann Unterstützung sinnvoll sein kann

Ein Coaching hilft, wenn Leistungsdruck regelmässig zu Blockaden führt, statt die eigene Leistungsfähigkeit zu unterstützen.

Wie ein Coach bei diesem Thema helfen kann

Im Coaching wird der eigene Umgang mit Druck untersucht und ein Weg entwickelt, unter Anforderungen handlungsfähig statt gelähmt zu bleiben.

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