Namen und Dinge immer wieder vergessen und sich davor fürchten
Gelegentliche Vergesslichkeit ist meist normal und kein Zeichen einer ernsthaften Erkrankung - dennoch lohnt sich eine bewusste Einordnung, um die eigene Sorge zu verringern. Diese Seite zeigt, wie das gelingen kann.
Was hinter dieser Situation stecken kann
Namen und Dinge immer wieder zu vergessen und sich davor zu fürchten, betrifft viele Menschen ab einem bestimmten Alter - die Sorge, dass dahinter mehr als normale Vergesslichkeit steckt, macht diese Erfahrung zusätzlich belastend.
Mögliche Ursachen:
- Normale altersbedingte Veränderungen der Gedächtnisleistung
- Stress oder Erschöpfung, die die Merkfähigkeit vorübergehend beeinträchtigen
- Zu viele gleichzeitig zu verarbeitende Informationen im Alltag
- Fehlende Aufmerksamkeit im Moment des ursprünglichen Merkens (z. B. bei der Namensnennung)
- Die Angst selbst, die durch erhöhte Anspannung die Merkfähigkeit zusätzlich beeinträchtigt
Typische Gedanken:
- Ich vergesse ständig Namen, das ist mir so peinlich
- Ist das noch normal, oder stimmt etwas nicht mit mir?
- Ich habe Angst, dass sich das noch verschlimmert
- Früher konnte ich mir solche Dinge viel besser merken
Typische Situationen:
- Namen von Bekannten oder erst kürzlich vorgestellten Personen fallen im entscheidenden Moment nicht ein
- Alltägliche Dinge (Schlüssel, Termine) werden zunehmend vergessen
- Die Sorge um die eigene Vergesslichkeit begleitet zunehmend den Alltag
- Der Vergleich mit früheren Jahren verstärkt die Sorge über eine mögliche Verschlechterung
Fragen, die dir helfen können
- Wie häufig und in welchen Situationen tritt die Vergesslichkeit konkret auf?
- Wie hat sich die Vergesslichkeit über die letzte Zeit tatsächlich entwickelt - schleichend oder plötzlich?
- Wie hoch ist die aktuelle Stressbelastung, und könnte sie die Merkfähigkeit beeinflussen?
- Welche konkreten Strategien könnten das Merken im Alltag erleichtern?
Was du selbst ausprobieren kannst
- Bewusste Aufmerksamkeit im Moment des Merkens (z. B. bei Namen) gezielt trainieren
- Stressreduktion im Alltag als möglichen Einflussfaktor auf die Merkfähigkeit angehen
- Einfache Gedächtnisstrategien (Notizen, Eselsbrücken) in den Alltag integrieren
- Bei anhaltender oder zunehmender Sorge eine ärztliche Abklärung in Erwägung ziehen
Wann Unterstützung sinnvoll sein kann
Ein Coaching hilft, wenn die Sorge über die eigene Vergesslichkeit den Alltag belastet, auch wenn keine ernsthafte Erkrankung vorliegt.
Wie ein Coach bei diesem Thema helfen kann
Im Coaching wird die Vergesslichkeit im Alltag eingeordnet und mit konkreten Strategien der Umgang damit erleichtert.

