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Social Media verstärkt das Gefühl, nicht mitzuhalten

Soziale Medien zeigen eine sorgfältig kuratierte Auswahl, kein reales Gesamtbild - dieser Unterschied lohnt sich bewusst zu machen, um dem eigenen Selbstwertgefühl nicht unnötig zu schaden. Diese Seite zeigt, wie ein bewussterer Umgang gelingt.

Was hinter dieser Situation stecken kann

Beim Scrollen durch soziale Medien entsteht schnell das Gefühl, im eigenen Leben nicht mitzuhalten - andere scheinen erfolgreicher, glücklicher oder weiter zu sein. Dieser Eindruck bleibt oft auch nach dem Schliessen der App bestehen.

Mögliche Ursachen:

  • Soziale Medien zeigen fast ausschliesslich sorgfältig ausgewählte, positive Ausschnitte des Lebens anderer
  • Der algorithmische Fokus auf besonders auffällige, oft überdurchschnittliche Inhalte
  • Fehlendes Bewusstsein dafür, dass der Vergleich auf einer verzerrten Grundlage stattfindet
  • Häufige, unreflektierte Nutzung verstärkt die Vergleichsspirale

Typische Gedanken:

  • Alle scheinen mehr zu erreichen als ich, wenn ich durch die sozialen Medien scrolle
  • Nach dem Scrollen fühle ich mich fast immer schlechter als vorher
  • Ich weiss, dass das nicht die ganze Wahrheit ist, aber es fühlt sich trotzdem so an
  • Warum vergleiche ich mich immer wieder, obwohl es mir nicht guttut?

Typische Situationen:

  • Sich nach dem Betrachten von Urlaubs- oder Erfolgsbildern anderer unzufrieden fühlen
  • Das eigene Leben unbewusst an idealisierten Online-Darstellungen messen
  • Trotz des Wissens um die Verzerrung weiterhin intensiv scrollen
  • Ein Gefühl von Erschöpfung oder Leere nach längerer Social-Media-Nutzung

Fragen, die dir helfen können

  • Was zeigt mir soziale Medien tatsächlich - und was bleibt bewusst unsichtbar?
  • Wie fühle ich mich vor, während und nach der Nutzung sozialer Medien?
  • Welche Inhalte oder Accounts verstärken den Vergleich bei mir besonders?
  • Was würde sich ändern, wenn ich meine Nutzung bewusster gestalte?

Was du selbst ausprobieren kannst

  • Accounts, die regelmässig ein schlechtes Gefühl auslösen, gezielt entfolgen oder stummschalten
  • Feste Nutzungszeiten statt beiläufigem, endlosem Scrollen einführen
  • Sich bewusst machen, dass Social-Media-Inhalte eine kuratierte Auswahl sind
  • Nach der Nutzung bewusst reflektieren, wie sich der Vergleich tatsächlich ausgewirkt hat

Wann Unterstützung sinnvoll sein kann

Coaching hilft, wenn Social-Media-Vergleiche das eigene Selbstwertgefühl regelmässig und spürbar schwächen.

Wie ein Coach bei diesem Thema helfen kann

Im Coaching wird ein bewussterer, gesünderer Umgang mit sozialen Medien entwickelt und das eigene Selbstwertgefühl unabhängiger davon gestärkt.

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